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Adieu Verspannung und Schmerz mit sanfter Schröpfmassage!

„Igitt!“ werden manche von Euch nun sagen. „Was hat Schröpfen mit Wohlfühlen und Entspannung zu tun?“ sagt vielleicht die eine oder andere. Meine Antwort: sehr viel mehr, als Ihr denkt!!!

Schröpfmassage hat ein leicht verstaubtes Image, wird von manchen auch in die Ecke der altmodischen Quacksalberei-Palette gestellt. Schröpfen war ein wichtiges Element der antiken Medizin der Ägypter, Griechen und Römer sowie der traditionellen Medizin Chinas, Indiens und Arabiens. Heute erlebt sie eine kleine Renaissance in der westlichen Welt und wird erfolgreich in der Behandlung insbesondere von Schmerzen eingesetzt.

Lang lebe die Schröpfmassage! Denn die Schröpfmassage ist eine sehr wirksame und angenehme Methode, um vor allen langfristige und hartnäckige Verspannungen und Verhärtungen sanft zu lösen. Mit viel weniger Aufwand und Druck als zum Beispiel in der Triggerpunkt und Deep Tissue Methode können spielend erstaunliche Verbesserungen erlangt werden, alte Baustellen werden nachhaltig „aufgeräumt“, der Kunde fühl sich nach einer Behandlung viel leichter und oft „erleichtert“. Die Enge und Verspannung weichen einem Gefühl von Raum und Freiheit im Körper.

Wirkweise:
Schröpfköpfe erzeugen beim Gleiten über die Haut einen lokalen Unterdruck im Gewebe, es werden Flüssigkeiten (Plasma) und Blut durch das Gewebe an die Hautoberfläche gesogen. Das Gewebe – Muskelfasern, Faszien, aber auch das Bindegewebe – werden regelrecht „verwirbelt“ und sehr stark durchblutet. Das ist auch schon das Wirkprinzip des Schröpfens – lokale Minderdurchblutung im verspannten Gewebe wird rückgängig gemacht, Ablagerungen werden abtransportiert. Die Körperabwehr (weiße Blutkörperchen, Makrophagen & Co.) „räumt“ im durchbluteten Gewebe auf, Faszien werden entklebt, die Durchlässigkeit des Gewebes wird wieder hergestellt. So kann gerade in den ersten Sitzungen sehr viel im Gewebe passieren, oft gibt es auch leichte Spuren nach der Schröpfmassage (Rötung bis hin zu leichten Blutergüssen), die jedoch nur 1-2 Tage anhalten. Desto öfter man sich schröpfen lässt, desto weniger Spuren werden hinterlassen – das Gewebe wird trainiert.

Ablauf:
Im Rahmen einer klassischen Massage werden besonders verspannte Areale mit einer sanften Schröpfmassage behandelt. Dabei wird auf den Lymphfluss geachtet und die Behandlung mit Lymphdrainage-Techniken ergänzt. Triggerpunkte und Muskelverhärtungen werden intensiver behandelt. Eine Behandlung kann 30, 45 oder 60 Minuten dauern.
Anwendungsgebiete der Schröpfmassage:

  • Bei Muskelverspannungen & -verhärtungen, vor allem chronische;
  • Bei Spannungskopfschmerzen
  • Bei Schlafproblemen (Schröpfmassage wirkt sedierend und regt das parasympathische Nervensystem an)
  • Bei Cellulite
  • Bei Übermäßiger Schleimbildung in Lungen und Nebenhöhlen (unterstützt das Abhusten von zähem Schleim).

 
Kontraindikationen:
Schröpfmassage sollte nicht angewandt werden bei:

  • Schwangerschaft
  • Krampfadern oder im Bereich von Venenentzündungen
  • Blutgerinnungs- oder Wundheilungsstörungen
  • Auf Muttermalen, Warzen, Hautausschlägen
  • Bei akuten Entzündungen oder Sonnenbrand
  • Bei Fieber oder Infektionskrankheiten
  • Bei sehr niedrigem Blutdruck

  

Behandlungsdauer
Im Rahmen einer klassischen Behandlung: 30, 45 und 60 Minuten; Ganzkörper-Schröpfen: 60 oder 90 Minuten